Eigentlich dachten wir ja, dass wir nach Baden-Württemberg vielleicht erstmal langsam ins französische Leben eintauchen. Aber Frankreich hat beschlossen, uns gleich mit einem 37-Grad-Hitzeschwall zu begrüßen – quasi ein warmer (sehr warmer) Handschlag.
Kurz hinter Dijon fanden wir dann unser Tagesziel: Castel Camping Château d’Épivères – ein 5-Sterne-Campingplatz, der so aussah, als hätte jemand ein Schloss, einen Park und einen Pool in einen Bilderrahmen gepackt.
Unser Stellplatz lag direkt neben dem Chateau, umgeben von gepflegten Rasenflächen und alten Bäumen, die immerhin ein bisschen Schatten spendeten. Der Pool hingegen war unser wahrer Held des Tages – wir haben ihn kurzerhand zu unserer persönlichen Klimaanlage erklärt.
Der Abend: Statt Weinprobe oder Sightseeing gab’s dieses Mal einfach pure Entspannung im Wasser. Frankreich konnte warten – der Pool nicht. Zwischen Schwimmen, Abkühlen und diesem leichten Chlor-Geruch im Haar dämmerte uns: Hier bleiben wir gern etwas länger. Aber unser Zeitfenster sagte hier leider etwas ganz anderes.
Fundstück des Tages:
Ein Wasserspritzer im Pool, der so kalt war, dass er fast die Hitze aus Südfrankreich vertrieben hätte.
Kilometerstand & Kaffeekonsum:
Ca. 320 km – 2 Becher Kaffee (der Rest wurde in Poolwasser ersetzt).
Mit Blick auf das Chateau und den glitzernden Pool verabschiedete sich der Tag, und wir waren einfach nur glücklich: Frankreich, wir sind da – und du bist wunderschön.



