Tag 13 – der Atlantik ruft

Nach drei Tagen in den Bergen – mit eher durchwachsenem Wetter – wachten wir heute bei strahlendem Sonnenschein auf.Perfekter Zeitpunkt die Pyrenäen hinter uns zu lassen. Also nichts wie los: raus aus den Bergen, ab zum Atlantik!

Wir machten ordentlich Kilometer, fuhren durch hübsche französische Dörfer und hielten Kurs Richtung Nord-Westen.Gegen frühen Nachmittag rollten wir schließlich auf unseren Stellplatz bei Saint Julien en Born – und standen direkt am Atlantischen Ozean, nur durch eine Düne vom Strand getrennt.

Der Platz war rappelvoll – und vor allem von Deutschen . Nach Tagen in denen wir fast immer die einzigen Landsleute auf den Plätzen waren, fühlte es sich komisch an , wieder die deutsche Sprache zu hören.Dazu viele Spanier, die mit ihrer lauten, späten Lebensart für ordentlich Stimmung sorgten.Ein sehr internationales Plätzchen also.

Natürlich hielt uns nichts: bei 30 Grad ging es sofort ab ins Meer. Und wir hatten Glück – es war gerade Flut.Die Folge: mächtige Wellen, die mit ordentlich Schmackes anrollten.Mehr als einmal, hat es uns die Beine weggezogen, aber genau das macht ja den Spaß aus.Überrascht waren wir auch: der Atlantik war tatsächlich wärmer als das Mittelmeer.Hätten wir nie gedacht.

So lagen wir noch eine Weile am Strand, genossen die Sonne, Salz auf der Haut und diese befreiende Gefühl, wieder am Wasser zu sein. Einfach perfekt.

Morgen geht es dann weiter gen Norden – immer die Atlantikküste entlang.Dazu dann später mehr …

Nach oben scrollen