Manchmal ergeben sich auf Reisen die besten Ideen spontan.Irgendwann stellten wir fest: Hey wir haben noch einen Tag Puffer ! Also standen wir vor der Wahl: noch ein bisschen Atlantik-Feeling mitnehmen, oder uns ein echtes Highlight gönnen ! Und da tauchte es in unseren Köpfen immer wieder auf : Mont Saint Michel. Also los, Kurs Normandie !
Von La Demoiselle Plage aus rollten wir über Landstrassen und ein Stück Autobahn in Richtung Norden. Durch die Bretagne, vorbei an Rennes, Richtung Mont Saint Michel.Und plötzlich, wie aus dem Nichts, blitzte er auf: dieser magische Felsen mit dem Kloster oben auf. Schon aus der Ferne sah er so monumental aus, dass wir sofort wussten, dass wird unser Tagesziel.
Wir hatten Glück: nur 3 Kilometer entfernt fanden wir einen super Stellplatz. Riesig, gut organisiert und voll mit Wohnmobilen aus aller Herren Länder. Also Fahrräder raus und ab die Post. Der Radweg direkt am Kanal entlang und je näher wir kamen, desto imposanter wurde der Blick – einfach WOW !
Allerdings, je dichter wir am Mont Saint Michel dran waren, desto klarer wurde auch: das ist ein absoluter Touristenmagnet.Menschenmassen schoben sich über die Brücke – und wir sagten uns: von weitem ist er eigentlich noch schöner.Also machten wir genau das , was wir am Besten können: wir blieben ein Stück zurückgenossen den Anblick ,machten Foto`s ohne Ende und ließen uns einfach beeindrucken.
Am Abend zurück am Stellplatz belohnten wir uns mit einem gegrillten Steak, Kartoffel-Gratin und einer guten Flasche Wein.Glücklich, satt und voller Eindrücke fielen wir in unsere Betten.Fazit:Mont Saint Michel ist nicht nur ein Postkarten-Motiv, es ist ein echtes Erlebnis.
Und damit war auch klar: dieses spontane Zwischenziel war die beste Entscheidung überhaupt.Denn für den nächsten Tag stand etwas ganz besonderes an – eine überfällige Familienangelegenheit.Aber davon mehr an Tag 17….
